Arbeits-Einsatz vom 10-köpfigen Helferteam
09.11. - 30.11.2025
09.11. - 30.11.2025: Arbeits-Einsatz vom 10-köpfigen Helferteam (Benno Niedermann, Niklaus Schönenberger, Hans Braun, Herbert Bühler, Markus Herzog, Ruedi Beck, Josef Keller sowie Andrea Hubmann, Vroni Urech und Vreni Breitenmoser)
1. Arbeitswoche
06.11.2025: Der Countdown läuft!
Die Materialkisten sind verschickt - viele Vorbereitungen sind getroffen - die neue Webseite ist erstellt - die Koffer sind gepackt - wir sind startklar für unseren nächsten Helfer-Einsatz! Abflug am Sonntag, 09.11.2025.
10.11.2025: Unser Helfer-Team ist gut in Tanzania angekommen. Von den Kinder und Erwachsenen wurden wir mit Spalier und mit Gesang herzlich empfangen. Die Bestandesaufnahme für die dringend anstehenden Arbeiten ist gemacht; jetzt goht's i d'Hose!
11.11.2025: Erste Priorität hat der weitere Aufbau der neuen Küche des Kinderheims: Planerische Besprechung von Benno mit Makoye, Baustellen-Reinigung vom Frauen-Begleitteam, Erstellung diverser Bauteile durch die Schreinerei, Zusammenbau der neuen Fräs-und Bohrmaschine, Areal- und Raumbesichtigungen und Gespräche und hautnahe Kinder-Berührungen.
12.11.2025: Die letzte Nacht hat das Frauen-Team im Kinderheim geschlafen. Ja, das war eine ganz besondere und eindrückliche Erfahrung. Nach dem einheimischen Frühstück besuchten wir einige Primarklassen und durften Einblick nehmen in die farbenfrohen und sehr einfach eingerichteten Schulzimmer.
Die Disziplin der Kinder hat uns sehr überrascht; ebenso dass an zwei Pulten problemlos fünf Kinder sitzen und unterrichtet werden können. Unsere Vornamen haben wir jeweils an die Wandtafel geschrieben und die Kinder haben diese schnell gelernt. Und seither hören wir bei unseren Rundgängen im Areal immer wieder die Kinderrufe: Veronika, Andrea (und Vreni)...
12.11.2025: Nebst den vielen handwerklichen Arbeiten ist auch das KARIBU-Büro aktiv. Bereits werden interessante Kurzberichte für unseren nächsten Newsletter vorbereitet und aus den vielen, vielen Fotos, welche wir schon geknipst haben, die besten ausgewählt. Die bildlichen Eindrücke sind überwältigend.
12.11.2025: Die Arbeiten beim Neubau Küche Kinderheim schreiten zügig voran. In der Schreinerei und der Schlosserei sind die Späne geflogen und viel Material wurde zusammen mit den Lehrlingen vorbereitet. Bauleiter Makoye und seine drei ständigen Mitarbeiter sind motiviert im Einsatz und Benno begleitet das Bau-Team fachmännisch. Unterdessen konnte das Gerüst fast fertig gestellt werden und viele Nagelbinder wurden verarbeitet. Wir haben das gute Wetter genutzt und sind zuversichtlich, dass der Dachstuhl bis am kommenden Freitag fertis ist.
13.11.2025: Und schon ist wieder ein neuer Tag! Die Tagesprogramme sind vollgepackt und darum vergeht die Zeit wie im Flug (zumindest empfindet es die Schreibende so). Das Handwerker-Team freut sich darüber, dass seit gestern die uns gesponsorte und aus der Schweiz per Flugfracht transportierte Fräs- und Bohrmaschine wieder zusammengebaut ist. Dieses "Puzzle" hat mehrere Stunden Schwer- und Feinarbeit in Anspruch genommen. Auch bei den Lehrlingen und Lehrern ist die Freude gross, können sie künftig ihre Werkteile doch praxisnah bearbeiten.
13.11.2025: Das Frauen-Team hat heute Vormittag die gespendeten Kinderkleider sortiert. Diese wurden zusammen mit weiterem Material (Sport-Tenue, Fussbälle, Wäscheklammern usw.) für die morgige Übergabe an den Project-Koordinator Lemiri bereitgestellt. In einem VTC-Schulzimmer haben wir einen Teil der Wand weiss gestrichen, damit diese "Leinwand" auch als Wand für Beamer-Präsentationen verwendet werden kann.
13.11.2025: In der Werkstatt wurden die alten Transportkisten (von der Flugfracht der Fräs- und Bohrmaschine) umfunktioniert. Wir beabsichtigen, diese Kisten künftig als Abfall-Boxen weiter zu verwenden. Nebst vielen administrativen und koordinativen Arbeiten hat Chläus heute auch Material-Einkäufe gemacht. Die farbigen Kübel sollen das Sammeln und Trennen der Abfälle vereinfachen. Es ist unser grosses Ziel, dass die Kinder und Jugendlichen im Zentrum Boma sukzessive lernen, die Abfälle (vor allem Pet und Glas, sowie Holz und Metall) nicht einfach in die Natur zu werfen, sondern zu reduzieren und getrennt zu sammeln.
14.11.2025: Auch der heutige Tag war vollgepackt mit Non-Stopp-Programm! Wie üblich: 7 Uhr Frühstück, 7.30 Uhr Abfahrt vom African House und weiter gehts rund eine Stunde über die lange"Holperstrasse". Gestern hatte es geregnet und darum war die Sicht aus dem Jeep heute nicht so staubig, dafür galt es, einigen Wassergunten (und entgegen kommenden Lastwagen im Linksverkehr) auszuweichen. Unsere Chauffeure Komba und sein Kollege meisterten die Fahrt wiederum bestens.
14.11.2025: Und dann hiess es: "Jetzt geht's los": Mit Lemiri haben wir geplant, heute die Geschenke aus der Schweiz abzugeben; dies waren vor allem Fussball-Tenues und Süssigkeiten (2 Soft-Bonbons pro Kind). Bald versammelten sich alle Kinder der Primarschule auf dem grossen Fussballplatz; die Aufregung war gross. Lemiri "zügelte" die Kinder in Reih und Glied; vorbildlich wie dies klappte. Dann wurden zwei Teams mit den von Schweizer Sportvereinen gespendeten Shirts und kurzen Hosen eingekleidet. Innert Kürze waren die Schuluniformen abgelegt und die Tenues angezogen. Das obligate Team-Foto durfte natürlich nicht fehlen.
14.11.2025: Dann gab es nochmals kurz Aufruhr: Lemiri gab Anweisung, dass alle Kinder sich nochmals in Kolonnen stellten. Der Grund war einfach: Die Verteilung der Süssigkeiten. Da streckten uns viele Kinder auf einmal unzählige Hände entgegen. Wir Frauen gingen durch die Reihen und schenkten jedem Kind zwei Bonbons. Zwischendurch gab es auch Lausbuben, welche die zwei Bonbons schnell in die Tasche steckten und uns ein weiteres Mal die leeren Hände zustreckten.
14.11.2025: Die anderen wichtigen "Nebenschauplätze" waren auch seit 9 Uhr in Betrieb. Da wurde beim Kinderheim Küchen-Neubau das Gerüst fertiggestellt (Ziel erreicht). Sepp, Markus und Ruedi haben sich der (fast SUVA-gerechten) Arbeit in der Höhe angenommen. In der Werkstätte haben sich Hans und Herbert um die defekte Hobelmaschine gekümmert und diese wieder zum Laufen gebracht.
14.11.2025: Malerin Vroni hat nochmals die weisse Wand im Schulzimmer gestrichen, damit diese dann auch sicher weiss und wolkenfrei ist. Die Schreiner-Lehrlinge waren gefordert, einen grossen Schrank zu fabrizieren, welcher auf der Küchen-Baustelle seinen Platz fand und in welchem künftig die vielen Werkzeuge und das Kleinmaterial versorgt werden kann. Dieser Schrank ist das dritte Schreinerteil (nebst Werkbank und Hüttli zum Planlesen), welches diese Woche erstellt werden konnte; ja, auch die Schreinerei hatte in diesen Tagen Hochbetrieb.
14.11.2025: Heute kam hoher Besuch! Benno und Chläus haben wichtige Themen mit Theresia (Oberin über 850 Sisters in ganz Tanzania) besprochen. Theresia kam im Kinderheim vorbei und das Gespräch mit ihr war für unsere Arbeit sehr wichtig und zukunftsweisend. Vreni erledigte wiederum administrative Arbeiten und erstellte Vereinbarungen. Zudem war sie - wie schon die Tage davor - zusammen mit Andrea als Fotografin unterwegs.
14.11.2025: In der Mittagspause haben wir besprochen, um halb drei Uhr eine erstmalige "Plastik-, PET- und Abfallsammlung" im ganzen Gelände durchzuführen. Dazu standen uns über 20 Kübel zur Verfügung und die bereits vorbereiteten Holz-Boxen. Zwei Primarschulklassen und die VTC-Lehrlinge durchforsteten in Gruppen und in Begleitung unseres Helferteams das Gelände und sammelten Abfall.
Tja, über diese Arbeit waren nicht ganz alle so begeistert. Es ist uns sehr wohl bewusst, dass Abfall sammeln in Afrika ein Tropfen auf den heissen Stein ist; nichts desto trotz wollten wir diese Aktion durchführen, in der Hoffnung, dass wir die Kinder und Jugendlichen vielleicht ein kleinwenig für die "Nicht-Wegwerf-Praxis" sensibilieren konnten.
14.11.2025: Die Heimfahrt vom Zentrum Boma zu unserer Unterkunft war heute recht lang und mühsam. Es hatte soviel Verkehr wie noch nie in dieser Woche. So kamen wir leicht verspätet zum letzten feinen gemeinsamen Nachtessen bei Bea an. Benno bedankte sich beim ganzen Helfer-Team für den tollen Einsatz in der vergangenen Woche. Wir haben uns in diesen Tagen als Helfer-Team sehr gut ergänzt und konnten vieles im VTC und Kinderheim St. Francis bewirken.
14.11.2025: So und jetzt geht's bald ins wohlverdiente Wochenende, doch vorher wird vielleicht noch "g'hölzlet", ein Jass geklopft oder ein Appenzeller getrunken... die Heimat lässt grüssen!
2. Arbeitswoche
17.11.2025: Heute ist das Männer-Helfer-Team in die zweite Arbeitswoche gestartet. Die routinierten Handwerker Chläus, Ruedi, Hans, Herbert, Markus und Sepp sind wieder fleissig am Werk. Oberste Priorität haben weiterhin die Arbeiten am Küchen-Neubau im Kinderheim. Aktuell wird die Holzschalung beim Dach angebracht. Makoye und sein Team arbeiten tüchtig mit. Wenn es rund läuft, sollten diese Arbeiten bis Donnerstagabend fertig sein.
17.11.2025: Herbert und Hans überprüfen und reinigen alle Maschinen im Maschinenpark. Die Montage-Maschine für Reifen muss wieder in Ordnung gebracht werden, ebenso ein Luftkompressor, welchen wir damals von Imani übernommen haben. Die aus der Schweiz transportierte Fräs- und Bohrmaschine wurde heute in Betrieb genommen.
17.11.2025: Auf organisatorischer und kommunikativer Ebene sind Benno und Chläus gefordert. Im Bereich Organisation wünschen wir uns starke Verbesserungen und ein grösseres Engagement der zuständigen Schwestern. Dazu stehen in den kommenden Tagen verschiedene Gespräche mit Sisters an. Für kommenden Freitag ist zudem die Graduation (Abschlussfeier) geplant.
18.11.2025: Das Frauen-Team macht diese Woche das "Spezial-Programm". Heute besuchen wir die KIFARU Kaffeefarm. Die Informationen von Jumanne über diesen vielseitigen Familienbetrieb sind beeindruckend. Die Haupterntezeit ist Juni bis Oktober. In dieser Zeit pflücken mehrere Hundert Personen von Hand die Kaffeebeeren... eine immense Arbeit. Jetzt ist Ende der Erntezeit und die noch verfügbaren Kaffeefrüchte werden maschinell eingesammelt, gewaschen und getrocknet, bevor sie final zu zwei Kaffee-Qualitäten verarbeitet werden.
Beim Rundgang durch den Betrieb und - mit Jeep - durch die riesigen Felder (total rund 600 Hektaren), sehen wir auch die grossen Wasser-Sammelbecken und erfahren Interessantes über die in den Anbauflächen gepflanzten Bäume, welche als Schattenspender dienen. Eine Kaffeebaumpflanze kann bis zu 150 Jahre am gleichen Standort verweilen, richtige Pflege und richtiger Schnitt vorausgesetzt. Der Abschluss bei KIFARU endet selbstverständlich mit einem feinen hauseigenen Kaffee.
18.11.2025: Von diesem Betrieb gäbe es noch ganz viel zu berichten... so auch, dass die Angestellten in betriebseigenen Unterkünften wohnen (saubere Ordnung!), dass der Betrieb auch einen Landwirtschaftszweig hat und Käse produziert und dass pro Jahr - nebst 186 Tonnen Kaffee - auch rund 170 Tonnen Avocado geerntet werden. Diese Früchte werden erst nach Dänemark verfrachtet und gelangen dann im Verteiler nach ganz Europa. Ja, vielleicht haben wir auch schon von diesen KIFARU-Avocados gegessen.
19.11.2025: Ein von den ehemaligen Baldeggerschwestern betreutes Spital befindet sich in Rhotia (etwa 100 Kilometer westlich der Regionshauptstadt Arusha). Dieses kleinere Spital besuchen wir und werden auch gleich herzlich willkommen geheissen. Die medizinische Umgebung lässt die Herzen unserer "Medizin- und Laborfrauen Andrea und Vroni" höher schlagen. Ja, wir sind sehr erstaunt, mit welch' einfachen Mitteln sehr praxisbezogen gearbeitet wird.
Wir dürfen in quasi alle Räume Einblick nehmen, so unter anderem: Ultraschall, Apotheke, Radiologie, Wäscherei (mit zwei grossen Industrie-Waschmaschinen), Parasitologie, Blutspende, Reception, Labor, Küche, Gebärsaal, Neugeborenenzimmer (mit ständigem Aufenthalt eines Elternteils) und diverse Untersuchungszimmer.
Wir besuchen auch den Aufklärungsraum (Ernährung, Impfung und weitere Krankheiten), wo viele Mütter mit ihren Kinder auf ihren Untersuchungstermin warten. Beim Rundgang, geführt von Jona und Judith machen wir auch vor dem OP Halt; ja, da dürfen wir nicht hinein, da gerade ein Kaiserschnitt in Vorbereitung ist.
Das Spital wird von vier Sisters und dem Manager Jona geführt. Für die medizinische Betreuung sind sechs Ärzte und elf Pfleger zustänidg. Auch ist im Spital ein Zahnarztraum eingerichtet, in welchem Zahnärztin Jacqueline die Patienten behandelt. Die Gerätschaften sehen recht neu aus und wir sind erfreut zu erfahren, dass sie von einer Privatperson aus der Schweiz gespendet wurden. Asante sana!
Die grösste Herausforderung für das Spital sind einerseits die fehlenden Medikamente sowie die knappen Finanzen, welche u.a. auch durch die nicht zahlenden/zahlen könnenden Patienten verursacht werden. Die Raum- und Platzverhältnisse sind eng und unbefriedigend und gerne würde das Management in neue Infrastruktur und Gerätschaften investieren, sofern es die Finanzen denn zulassen würden.
Nur unweit vom Spital entfernt, trohnt unübersehbar die sich im Bau befindliche neue Kirche, fast palastmässig. Seit bereits drei Jahren sind die Baufachleute daran, dieses grosse Bauwerk zu errichten. Weitere zwei Jahre sind geplant bis zur Fertigstellung. Im Gegensatz zu anderen Ländern steigt hier die Zahl der gläubigen Christen stetig an und der Neubau wird mehrheitlich von Opfergeldern aus der Bevölkerung und Spendengeldern finanziert.
20.11.2025: Auf unserer Baustelle im Kinderheim St. Fancis Boma ist Hochbetrieb. Unser Schweizer Handwerker-Team hat sich zum Ziel gesetzt, bis Donnerstagabend die Dachschalung beim Küchen-Neubau fertig anzubringen. Bei brütender Hitze (30 Grad) sind die Arbeiten auf dem Dach eine grosse Herausforderung. Was für ein kräftezehrender und schweisstreibender Einsatz!
Zwischendurch gibt's darum ein grosses ASANTE SANA (DANKE) an: Benno, Chläus, Hans, Herbert, Markus, Sepp und Ruedi. Euer Einsatz ist bewundernswert!
21.11.2025: Heute waren grosse Feierlichkeiten im VTC (Berufsbildungszentrum) angesagt : die Graduation (Abschlussfeier) stand auf der Tagesordnung. Unser Männer-Team meinte: "dies müsst ihr selber mal erlebt haben, sonst glaubt ihr es kaum"! Und so kamen wir Frauen denn auch rechtzeitig um die Mittagszeit wieder zurück ins St. Francis und waren gespannt, was uns da erwartete.
Schon beim Tor der langen Einfahrt zum Areal erblickten wir farbenfrohe Dekorationen: geschmückte Bäume, farbige Girlanden und weiss bemalte Steine am Wegesrand. Im Innenhof standen Sonnenzelte und der Betrieb war rege im Gang, inkl. poppiger Musik ab Lautsprecher. Die Lehrlinge waren kaum wiederzuerkennen: Die Boys mit weissem Shirt, schwarzen Hosen und weissen Turnschuhen gekleidet und die Girls in weissen Langarmblusen und schwarzen langen Jupes und die Haare auffallend schön geflochten. Im Gästesektor befanden sich Familienmitglieder und geladene Gäste. Ebenso durften zwei Primarschulklassen vom Kinderheim diese Zeremonie miterleben.
Auf dem erhöhten Podest sassen die Lehrer der technischen Berufe, Sister Adella, Oberin Sister Lucrezia und nebenan "Benno und die mit Tüchern beschmückte Schweizer-Delegation". Und dann ging es los mit: Musik und Tanz, Moderation, Ansprache, TV-Sketches, längere Ansprache, Musik und Tanz, noch längere Ansprache, Moderation, noch viel längere Ansprache... und dann endlich die wohlverdiente Diplomübergabe an die Lehrlinge.
Die ganze Abschlussfeier war minutengenau geplant und dauerte über vier Stunden! Das auf den Plastik- oder Holzstühlen Ausharren der Kinder und Besucher war bemerkenswert. Zum Schluss knipste jeder "Handyaner" unzählige Erinnerungsbilder, bevor sich wieder alle beim gemeinsamen Essen stärkten und mit Musik den Abend ausklingen liessen. Die KARIBU-Kinderhilfe hat auch diese Feierlichkeiten finanziell unterstützt. ASANTE SANA!
21.11.2025: Mit dem heutigen Tag geht für das Frauen-Team der diesjährige eindrückliche KARIBU-Kinderhilfe-Einsatz zu Ende. Auch ein grosses DANKE an euch: Andrea, Vroni und Vreni!
Unser 7-köpfiges Männer-Team gönnt sich nach dieser strapaziösen Arbeitswoche ein wohlverdientes freies Wochenende. Am nächsten Montag gehen sie wieder gestärkt "i d'Hose" und führen in der 3. Woche die Arbeiten am Küchen-Neubau im Kinderheim weiter. Wir alle wünschen euch unfallfreies Schaffen, gutes Gelingen und viele freudigen Begegnungen im Kinderheim und VTC St. Francis in Boma NgOmbe.
3. Arbeitswoche
24.11.2025: Heute ist das 7-ner Männer-Helfer-Team gestärkt in die dritte Arbeitswoche gestartet. Die Arbeiten am Dach beim Küchen-Neubau für's Kinderheim gehen weiter. Wenn es rund läuft, können die Männer bald mit der Montage der Solarplatten beginnen. Diese Solarplatten wurden ja bereits vorgängig ins Zentrum Boma transportiert und sind somit im Materialraum griffbereit. Auch ist bereits besprochen, wo der neue Solarraum platziert werden soll, nämlich im hinteren Lagerraum beim Speisesaal.
Hans und Herbert haben heute das Auto des Kinderheims in Ornung gebracht und das Fahrzeug wieder dem Driver übergeben können. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Zusammenarbeit vom VTC mit dem Kinderheim klappen kann/könnte. Bei dieser Auto-Reparatur konnten auch die Lehrer und Studenten wieder etwas Neues lernen.
Benno führt weitere wichtige Gespräche mit den Sisters. Bei einigen Gebäuden fallen in nächster Zeit grössere Unterhalts-Arbeiten an, was wiederum mit hohen Kosten und Planung der Arbeiten verbunden ist. Ebenso wünschen wir uns, resp. muss umgesetzt werden können, dass das (Führungs-)Personal künftig besser ausgebildet wird.
25.11.2025: Die Arbeiten am Dach des Küchenneubaus schreiten zügig voran. Heute wurden die Folien verlegt und die Schienen montiert, anschließend wurden die Elektrokabel eingezogen. Zeitweise standen über zehn Personen auf dem Dach und packten mit an. Ruedi bereitet die Internetantenne vor. Morgen sollen die ersten Solarplatten gelegt werden. Da kommt Freude auf!
26.11.2025: Herbert und Hans sind laufend am Reparieren und instand stellen verschiedener Maschinen und Autos. Ruedi hat eine Zeichnung gemacht, damit ein Rad aus Alu gegossen werden konnte; tiptop und so funktioniert auch die Hobelmaschine wieder. Die Lehrlinge schauen unseren Handwerkern über die Schultern und wir hoffen, dass die Studenten wieder etwas Neues lernen.
Die Schlosserei hat einen externen Auftrag erhalten zur Anfertigung von je 100 Stück Stühle und Tische für eine andere Schule. Da gibt's wieder Arbeit, toll!
Die Hälfte des Daches ist bereits mit Solarpanels belegt. Wir liegen gut im Zeitplan, so dass die Arbeiten bis Ende Woche fertig sein sollten.
27.11.2025: Heute Abend haben wir die freudige Nachricht und entsprechnde Bilder erhalten, dass das Dach der neuen Kinderheim-Küche vollständig mit Solarplatten belegt ist. Das Ziel, welches für die letzten drei Arbeitswochen gesetzt wurde, ist erreicht und dies schon einen Tag früher als erwartet. Ein tolles Gemeinschaftswerk ist entstanden!
HERZLICHEN DANK an das tolle Handwerker-Helferteam: Benno Niedermann, Niklaus Schönenberger, Ruedi Beck, Hans Braun, Herbert Bühler, Markus Herzog und Josef Keller. ASANTE SANA für euren super Einsatz!
